Weingut Mönchberger Hof
Ein Jahr mit dem Winzer

 

März - das Biegen

 

 

 

 

 

 

Nach dem Rebschnitt (siehe Beitrag im Januar) steht eine Bogrebe zum biegen bereit.

 

 

 

 

 

 

 

Auf diesem Bild ist eine Bindemachiene zur Biegearbeit zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

Die ersten 3 Internodien (d.h. bis zur dritten oder vierten Knospe)werden mit der Hand etwas angebogen, damit die Bogrebe beim biegen nicht bricht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann legt man die Rebe über den zweiten Draht, bis zum unteren Draht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Drähtchen aus der Maschine wir um den untersten Draht und die Rebe gelegt. (Arbeitsschritt in den zwei Bildern dargestellt)

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach wird die Maschine beieinander gedrückt...

 

 

 

 

 

 

 

 

...und daran gezogen, so dass die Maschine das Drähtchen verzwirbelt.

 

 

 

 

 

 

 

Zum Schluß sieht die gebogene Rebe wie hier dargestellt aus. Nachher wird die Rebe noch unter dem untersten Draht abgeschnitten, damit die Menge der Trauben begrenzt wird.

 

 

 

 

Warum biegt man überhaupt?

Das Biegen bezweckt die Regulierung des Saftstroms, so dass die ersten 3 Augen am stärksten austreiben werden. Somit werden in diesem Jahr die Bogreben nahe am Stock austreiben und dies werden die neuen Reben fürs nächste Jahr.

 

Die Biegearbeit findet nicht nur im Monat März statt, sondern auch auch schon im Februar, je nachdem wie mild der Winter wird.